Die Griechischen Landschildkröten erreichen unter Haltung vom Menschen ein deutlich höheres Alter als in der Natur.
Beim Menschen erreichen sie unter umständen über hundert Jahre, in der Natur erreichen sie durschnittlich nur bis fünfzig Jahre.
Es gibt zwei Unterarten der griechischen Landschildkröte.
1. Testudo hermanni hermanni (westliche Unterart)
2. Testudo hermanni boettgeri (ösliche Unterart)
Geschlechtsunterschiede:
Die geschlechtlichen Unterschiede sind bei griechischen Landschildkröten sehr groß.
Sie prägen sich mit sechs-sieben Jahren aus. Frisch aus dem Ei geschülpft kann man die kleinen Schildkrötenen nicht nach Geschlechtern unterscheiden.
Die Männchen sind meistens deutlich kleiner als die Weibchen und der Panzer des Männchens ist nach innen gewölbt.
Das Weibchen hat einen kürzeren Schwanz als das Männchen.
Paarung:
Zuerst beschnuppert das Männchen das Weibchen ausgibig und prüft ob es das richtige gefunden hat. Danach bringt es das Weibchen (z.B. mit Bissen) zum stehen.
Nun versucht es aufzusteigen. Dies gelingt dem Männchen normalerweise aber nicht beim ersten mal, weil das Weibchen immer wieder versucht zu flüchten.
Eiablage:
Wenn ein Weibchen trächtig ist sucht es zuerst eine geeignete Stelle zum ablegen der Eier. Sobald es diese Stelle gefunden hat, beginnt es mit dem graben.
Dieser Vorgang kann mehrere Stunden dauern. Dann beginnt es mit der Eiablage. Jedes Ei wird sorgfältig in die Erde gelegt. Nachdem alle Eier gelegt wurden,
wird die Grube wieder geschlossen.